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Lob von Reuters, der berühmtesten Nachrichtenagentur der Welt, für Harun Yahya's Atlas der Schöpfung - 22.11.2006
England/Reuters
Die britische Nachrichten Agentur, eine der größten der Welt, brachte am 22 November 2006 einen Artikel von Tom Heneghan. (Reuters’ Presseberichte haben ca. 1 Milliarde Leser pro Tag.) Der Bericht mit dem Titel „Kreation gegen Darwin erhält in der Türkei eine Islamische Wende,“ bespricht die Arbeit Harun Yahya’s bezüglich der Evolution und den Grund, warum der Glaube in sie in der Türkei in den letzten Jahren beträchtlich geschrumpft ist. Auf diese Analyse kam es zu weitläufigen Reaktionen in Zeitungen wie The Washington Post und Online-Nachrichtendienste wie MSNBC, Yahoo News und AOL News. Es folgen einige Ausschnitte aus dem Artikel:

„Der unverlangte großformatige Band kam mit der Post und beweist auf 768 glänzende Seiten mit Fotos und leicht lesbarem Text, dass Gott die Welt und alle ihre Spezies erschaffen hat.

Auf den ersten Blick würde man meinen, es handelt sich um die Arbeit von Kreationisten der USA, den Christlichen Fundamentalisten, welche glauben, dass die Welt, wie es in der Bibel steht, an sechs Tagen erschaffen wurde.

Aber der Name des Autors, Harun Yahya präsentiert die Überraschung darinnen. Es handelt sich um den Islamischen Kreationismus, eine wohlhabende Bewegung in der hauptsächlich Muslimischen Türkei mit einem Einfluss, von dem die US Kreationisten nur träumen können.

Der Kreationismus ist hier so weit akzeptiert, dass die Türkei bei einer kürzlich in 34 Ländern durchgeführten Meinungsumfrage bezüglich der Evolution den letzten Platz – genau hinter der USA belegte.

„Der Darwinismus ist tot“, sagte Kerim Malci vom Fethullah Gülen Netzwerk, einer gemäßigten Islamischen Bewegung mit zahlreichen Publikationen und Schulen, aber ohne Verbindung zu den Kreationisten, die den Atlas produzierten.

Aykut Kence, Professor für Biologie an der Technischen Universität des Mittelostens in Ankara sagte … „Die Studenten lernen gerade, dass es eine sogenannte Evolutionstheorie gibt, von Darwin im 19. Jahrhundert verteidigt … Die Meinungen der Islamischen Denker aus dem Mittelalter über die Evolution und Schöpfung wurden jedoch einbezogen.“

...

Der Quran, gleich wie die Bibel sagt, dass Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen und Adam, den ersten Mann aus Staub geformt hat.

Weitere Einzelheiten sind zwar unterschiedlich, aber annähernd das gleiche.

Der Darwinismus wurde während der politischen Links-Gegen-Rechts Unruhen vor dem Militärputsch von 1980 zum Thema, weil die kommunistischen Buchläden die Werke Darwins als Ergänzungen zu Karl Marx anpriesen …

Nach dem Putsch dachte die konservative Regierung, dass die Wirkung von Religion den Kampf gegen die extreme Linke unterstützen könnte.

1985 wurde ein Abschnitt über den Kreationismus als Alternative zur Evolution in die naturwissenschaftlichen Lehrbücher der Gymnasien eingefügt und ein Buch aus den USA, „Scientific Creationism“ wurde auf Türkisch übersetzt.

In den frühen 90-er Jahren kamen Kreationisten aus den USA um auf verschiedenen Antievolutionismus-Konferenzen zu sprechen.

Darwin und Terror

Der „Atlas der Schöpfung“ bietet über 500 Seiten mit großartigen Bildern von Fossilien im Vergleich mit heute lebenden Tieren, um zu behaupten, dass Gott alles Leben erschaffen und die Evolution niemals stattgefunden hat.

Anschliessend kommt eine Abhandlung in der Länge eines Buches, in der die Meinung vertreten wird, dass der Darwinismus durch die Betonung des „Überlebens des Stärkeren“ den Nazismus, Kommunismus und Terrorismus damit inspiriert hat.

„Der Ursprung des Terrorismus, der unseren Planet heimsucht, ist keine der göttlichen Religionen, sondern der Atheismus und der Ausdruck des heutigen Atheismus ist der Darwinismus und der Materialismus“, so der Essay.

Die treibende Kraft hinter diesen Büchern ist ein zurückgezogen lebender Islamischer Lehrer mit dem Namen Adnan Oktar, der in den letzten zehn Jahren eine Flut von Büchern unter dem Pseudonym Harun Yahya publiziert hat.

„Harun Yahya gelang es, eine medienorientierte und populäre Form des Kreationismus zu schaffen“, sagte Taner Edis, ein türkischstämmiger Physiker an der Truman State Universität in Missouri.

Harun Yahya … schrieb mehr als 200 Bücher auf Türkisch und übersetzte viele von diesen in 51 andere Sprachen.

Oktar, 50, erscheint auf der Webseite der Gruppe mit kurzem Bart und adretten Anzügen. Seine Werke findet man in Islamischen Bücherläden rund um die Welt oder als kostenfreie Downloads im Internet.


Der Bericht erschien auch an folgenden Stellen:

- Washington Post, USA, 22. November 2006
- Indian Express, Indien, 23. November 2006
- Times of India, Indien, 23. November 2006
- Daily News & Analysis, Indien, 23. November 2006
- ShortNews.com, Deutschland, 22. November 2006
- Alarab online, UK, 22. November 2006
- MSNBC, 22. November 2006
- Financial Express, Indien, 22. November 2006
- ABC News, 22. November 2006
- Reuters.uk, UK, 22. November 2006
- Reuters Canada, Kanada, 22. November 2006
- Daily Times, Pakistan, 22. November 2006
- NewsMax.com, USA, 22. November 2006
- History News Network, USA, 22. November 2006
- Free Republic.com, USA, 22. November 2006
- Mercado Digital, Argentinien, 26. November 2006

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